Kerstin Braun

Kerstin Braun

Bandmitglied

Perkussion, Violine, Akustikgitarre, Mandoline, Gesang

„Ich durfte in einer klassisch-musikalischen Familie aufwachsen. Meine eigene musikalische „Laufbahn“ begann mit sieben Jahren und einer Viertel-Geige. Schade, dass es damals an der Musikschule weder ein Instrumentenkarussell, noch eine Jazz-/Rock-/Pop-Abteilung gab. So ging ich nach 9 Jahren straffer Ausbildung zum Leidwesen meiner Lehrerin nicht Musik studieren (leider falsches Instrument, leider falsches Genre …), sondern ganz andere Wege, wild entschlossen, die Geige im Schrank verstauben zu lassen.

Aber neben Penne, Studium und Hauptjob als Fremdsprachenlehrerin arbeitete ich mich in diversen Formationen über verschiedene Saiteninstrumente beharrlich vom ersten zum letzten Pult vor, wo ich heute bei der Gruppe Fussgänger, bei Zerrwanst & Co., Dizzy Spell, Giddy Up! (manchmal) und dem Leipzig Gospel Choir sitzen darf. (Und dennoch auf Verlangen der Mitmusiker überall auch wieder gelegentlich die Geige auspacken „muss“. Sogar beim Gospelchor!)

Songs von Billy Joel bekamen in den Achtzigern meine Studenten von mir auf die Kopfhörer geschickt, wenn sie ihren Sprachlabor-Drill brav überstanden hatten. Das war nicht nur mitreißende, aufmunternde Musik, sondern es waren auch Texte, die lohnten, dass man sie mal näher unter die Lupe nahm. Seitdem kann ich „Allentown“ und „Piano Man“ auswendig. Und als Thomas im Frühjahr 2019 vor einer Zerrwanst-Probe den Piano Man zum Besten gab und uns von seinem neuen Projekt vorschwärmte, dachte ich: „Das ist großartig, das will ich auch!“ Zu dem Zeitpunkt war die Band zwar bereits vollständig besetzt, aber nur kurze Zeit später ergab sich dann doch eine freie Stelle an meinem Lieblingspult.

Ich lerne nun geniale Songs von Billy Joel kennen, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, und die Vielfalt der musikalischen Kisten, aus denen er sich als Komponist bedient hat – Rock, Pop, Jazz, Blues, Gospel, Folk, Klassik – , lässt die Sache nie langweilig werden. Besonders mag ich „Movin‘ Out“ (vor allem wegen des Textes), „Lullabye“ und „New York State of Mind”.
Auch bei piano man hat mich die Geige wieder mal eingeholt. Ich meine, schaut euch meine Stellenbezeichnung an, und dann das Foto … Was tut man nicht alles, um in so einem ambitionierten Projekt mitspielen zu dürfen! 😉 “

– Kerstin Braun –